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GmbH - Befürworter mögen sachlich bleiben und Ergebnis respektieren.

Als „sehr gute Entscheidung“ hat die Dresdner SPD- Vorsitzende Sabine Friedel das Ergebnis des Krankenhausentscheids bezeichnet. „Vor allem für die Beschäftigten der beiden Krankenhäuser ist das ein großer Erfolg. Die haben sich in den vergangenen Wochen mit unglaublich hohem Engagement für ihre Häuser eingesetzt.“
Deshalb sei es jetzt wichtig, die notwendigen Veränderungen mit den Beschäftigten gemeinsam auf den Weg zu bringen. „Engagierte und motivierte Mitarbeiter sind das größte Potential. Das muss jetzt genutzt werden.“ Sie regt an, dass der zuständige Stadtratsausschuss gemeinsam mit den Personalvertretungen ein Zukunftskonzept für die Krankenhäuser entwickelt. „Die Vorschläge dafür liegen auf dem Tisch: Kooperationssatzung, gemeinsames Unternehmenskonzept, geteilte Verwaltungsaufgaben. Mit den Beschäftigten, und nicht gegen sie, werden die Veränderungen gelingen“, so Friedel.

Mit Blick auf den Abstimmungswahlkampf zieht Friedel eine positive Bilanz: „Es ist gelungen, für das nicht einfache Thema mehr Menschen zu interessieren als für den entscheidenden Wahlgang bei der letzten Oberbürgermeisterwahl. Um so hilfloser wirken jetzt die Erklärungen mancher GmbH- Befürworter, die Dresdner seien zu dumm gewesen, um richtig abzustimmen. So sollte eine demokratische Partei nicht über die Bürger denken. Wir haben einen im Großen und Ganzen sachlichen Wahlkampf erlebt. Beide Seiten haben ihre Argumente vorgetragen. Und der Wähler hat entschieden. Das Ergebnis gilt es jetzt zu respektieren.“

Als Signal für die nächste Kommunalwahl will Friedel das Ergebnis nicht interpretieren: „Das muss man nüchtern sehen. Wir hatten in dieser Sachfrage die Menschen auf unserer Seite. Genauso wie beim Erhalt des Kulturpalastes. Und es gab andere Sachfragen, wo wir keine Mehrheit erringen konnten. So ist das in der Politik. Der Bürgerentscheid zeigt, dass die Dresdner ihren eigenen Kopf haben und nicht nach politischen Lagern, sondern anhand von Argumenten entscheiden. Das ist doch gut – und natürlich ein Ansporn für uns.“ Wichtig sei, dass der Stadtrat eindeutige Signale der Bürger nicht einfach als lästig abtut: „Das war leider beim Kulturpalastumbau so. Und bei der Krankenhausfrage wieder. Das klare Ergebnis hält für CDU, FDP und Grüne vor allem eine Einsicht bereit: Ignoriert die Bürger nicht länger!“